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Die seitens des FC Bayern und der Bayerischen Polizei vereinbarten, beabsichtigten Ganzkörperkontrollen anlässlich des Spiels FC Bayern - Eintracht Frankfurt am 10. November 2012, veranlasst die „ Arbeitsgemeinschaft Fananwälte“ erneut auf die Rechtswidrigkeit dieser Maßnahme hinzuweisen.
Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Fananwälte zum Maßnahmenkatalog„Sicheres Stadionerlebnis“ der Kommission Sicherheit der DFL
Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte hält den von der DFL vorgelegten Maßnahmenkatalog „Sicheres Stadionerlebnis“ in weiten Teilen für rechtswidrig. In einer rechtlichen Stellungnahme (in der Anlage beigefügt) legt die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte ihre Bedenken dar.
Rechtliche Stellungnahme zum Diskussions-Papier „Sicheres Stadionerlebnis“* der DFL
Das von der „Kommission Sicherheit“ der DFL entworfene Papier schlägt eine erheblicheErweiterung von einschneidenden Maßnahmen gegen Vereine und Fußballfans vor, diemit der bestehenden Rechtslage nicht im Einklang stehen.
Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Fananwälte zum Sicherheitsgipfel am 17.07.2012
Sehr geehrter Herr Niersbach,
Sehr geehrter Herr Große Lefert,
den Medien konnten wir entnehmen, dass am 17.07.12 ein „Sicherheitsgipfel“ in Berlin unter Beteiligung der Verbände, der Vereine und des Bundesinnenministers zum Thema sogenannter „Fangewalt“ stattfinden soll. Vertreter der Fanorganisationen wurden zu diesem Treffen nicht eingeladen.
Fußfesseln für Fußballfans verfassungswidrig
Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte übt scharfe Kritik an der Forderung des Generalbundesanwalts, Fußballfans mit Hausarresten und elektronischen Fußfesseln zu belegen. Sie hat sich deshalb mit einem offenen Brief an die Bundesjustizministerin gewandt.
Anbei geben wir den Inhalt des offenen Briefs der AG Fananwälte wieder:
An die Bundesministerin der Justiz
Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, MdB
Presseerklärung zur aktuellen Innenministerkonferenz
Fananwälte: „ Zahl der Straftaten ist rückläufig – Vorwurf eines ‚Kuschelkurses‘ der Vereine ist abwegig.“
Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte warnt anlässlich der Diskussionen auf der Innenministerkonferenz vor einem unverhältnismäßigen Eingriff in Bürgerrechte und einer Kampagne gegen Fußballfans. Diese dürfen nicht zum Spielball der Politik werden mit dem Ziel, Sicherheitsgesetze zu verschärfen.