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Die „Arbeitsgemeinschaft Fananwälte“ ist ein Zusammenschluss von Rechtsanwälten und Rechtsanwältinnen, die regelmäßig Fußballfans vertreten. Auf dieser Homepage finden Sie Informationen über Rechtsprobleme rund um die „Leidenschaft Fußball“ und über die Arbeitsgemeinschaft.

AG Fananwälte: Hannover 96 tritt Fanrechte mit Füßen

Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte verurteilt das Verhalten von Hannover 96 im Zusammenhang mit der Aushändigung von Eintrittskarten für die Bundesligapartie Eintracht Braunschweig gegen Hannover 96 am 06.04.2014. Hannover 96 hat den Erwerb von Eintrittskarten  für das Spiel davon abhängig gemacht, dass die Anreise der Hannoveraner Fans zum Spiel mit vom Verein bereitgestellten Bussen erfolgt. Damit sollen die Fans von Hannover direkt nach Braunschweig zum Stadion gebracht werden. Weiterlesen [...]

AG Fananwälte: Angekündigte Änderungen im ZIS-Bericht nicht ausreichend

Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte nimmt zu den Ankündigungen der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze im nordrhein-westfälischen Landtag wie folgt Stellung: Im Rahmen einer Sachverständigenanhörung im Innen- und Sportausschuss - bei der die bisherige Praxis von verschiedenen Seiten erheblich kritisiert wurde - teilte die ZIS am 03.04.2014 mit, dass sie künftig die Verletztenzahlen differenzierter ausweisen wird. So sollen Verletzungen, die durch Pyrotechnikverwendung oder Pfeffersprayeinsatz Weiterlesen [...]

Stellungnahme der AG Fananwälte zur Anforderung von Einverständniserklärungen bei Stadionverbotsverfahren

Seit Kurzem fordern der DFB bzw. Fußballvereine von Stadionverboten Betroffene auf, vorgefertigte „Einverständniserklärungen“ zur Datenweitergabe zu unterschreiben. Dies sei zur Überprüfung von Stadionverboten „erforderlich“, heißt es meist in den Anschreiben der Vereine. Die Einverständniserklärungen sollen Spielbetriebsveranstaltern („Vereinen“), Fanprojekten und den Polizeibehörden erlauben, Daten und Informationen über die Person an den Verein weiterzuleiten. Dies sei „im Weiterlesen [...]

Fananwälte: Watzke-Forderungen sind plumper Populismus

Die “Arbeitsgemeinschaft Fananwälte” erklärt zu den Äußerungen von Hans-Joachim Watzke Personen, die sich im Stadion “daneben” Benehmen, “zu inhaftieren”:
Die Forderungen Watzkes stehen außerhalb unserer Rechtsordnung. Die Forderungen zeigen sich damit als plumper Populismus. Gleichzeitig äußert der Funktionär ein Rechtsverständnis, das Entscheidungsträgern totalitärer Systeme gut zu Gesicht stünde.

Fananwälte kritisieren Verschärfung von Stadionverbotsrichtlinien

Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte sieht in wesentlichen Punkten der geplanten Neufassung der Stadionverbotsrichtlinien des DFB eine Verschärfung und Verschlechterung für Fußballfans. Der DFB hat die Chance vertan, seit Langem in der Kritik stehende Regelungen rechtsklar zu regeln. „Es ist bedauerlich, dass sich der DFB offensichtlich dem Druck aus Politik und Polizei gebeugt hat und mit der Neuregelung populistische Forderungen wie die Verlängerung der Laufzeit eines Stadionverbots Weiterlesen [...]