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Die „Arbeitsgemeinschaft Fananwälte“ ist ein Zusammenschluss von Rechtsanwälten und Rechtsanwältinnen, die regelmäßig Fußballfans vertreten. Auf dieser Homepage finden Sie Informationen über Rechtsprobleme rund um die „Leidenschaft Fußball“ und über die Arbeitsgemeinschaft.

Fanrechtetag am 12.11.2015 in Berlin

Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte lädt am Donnerstag 12.11.2015 in Berlin zum 1. Fanrechtetag ein. Die eintägige Veranstaltung richtet sich an Menschen aus der Praxis: Mitarbeiter/innen von Fanprojekten, Fanhilfen, Fanvertreter, Fanbeauftragte und Fanorganisationen. Unter der Überschrift „Was darf die Polizei?“ werden die rechtlichen Voraussetzungen polizeilicher Maßnahmen (z.B. bei erkennungsdienstlichen Behandlungen, Durchsuchungen usw.) erläutert werden. Darüber hinaus sollen Weiterlesen [...]

AG Fananwälte zur Entscheidung des BVerfG zu Kollektivbeleidigungen

Die AG Fananwälte nimmt zur heutigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Stellung: Kollektivbeleidigungen („cops“) sind nur strafbar, wenn gezielt konkrete Personen gemeint sind. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat in einer heute veröffentlichten Entscheidung (Beschluss vom 26.02.2015, 1 BvR 1036/14) seine Rechtsprechung zur Straflosigkeit von sog. Kollektivbeleidigungen weitergeführt. Nach Auffassung der AG Fananwälte verlangt die Entscheidung eine Neubewertung der Strafbarkeit Weiterlesen [...]

AG Fananwälte stellt klar: Bundesgerichtshof erweitert den Begriff der kriminellen Vereinigung nicht

Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte kritisiert die Kommentierung der Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 22.01.2015, 3 StR 233/14, zur Frage der Einordnung von sogenannten Hooligan-Gruppierungen als krimineller Vereinigung. Ohne die schriftlichen Urteilsgründe abzuwarten, wurden nach Bekanntwerden der Entscheidung angeblich erweiterte polizeiliche Befugnisse insbesondere von Seiten der Polizeigewerkschaften begrüßt. Insbesondere wurde suggeriert, der BGH habe die „kriminelle Vereinigung“ Weiterlesen [...]

Stellungnahme der AG Fananwälte zu den Strafverfahren im Zusammenhang mit dem Spiel FC Bayern München gegen 1. FC Nürnberg am 13.04.2013

Die Strafverfahren im Zusammenhang mit dem oben genannten Spiel, sowie die Berichterstattung darüber veranlassen uns zu einer Stellungnahme. Zunächst fällt auf, dass in diesen Verfahren aber auch in anderen Verfahren mit Fußballbezug der Landfriedensbruch-Tatbestand (§ 125 StGB) in einer Art und Weise überdehnt wird, dass selbst das Nichtstun und bloße Dabei sein als strafbar erachtet wird. Dies steht im völligen Widerspruch zur Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der in einem Grundsatzurteil Weiterlesen [...]

Karl Hopfner gegen Verbandssperren ohne Schuldnachweis

Mit Interesse hat die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte die jüngste Äußerung des Präsidenten des FC Bayern München e.V., Karl Hopfner, zur Kenntnis genommen. Zur Sperre des Fußballweltverbands Fifa gegen Franz Beckenbauer führt Hopfner in den Medien aus: "Die Sperre, die ohne nachgewiesenes Verschulden von Franz Beckenbauer durch die Fifa ausgesprochen wurde, können wir als FC Bayern nicht akzeptieren". _ Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte schließt sich der in dieser Aussage zum Ausdruck Weiterlesen [...]